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Gimbal im Flugzeug – Was ist zu beachten?

LUUV® Team - 17.04.2019 14:23

Gimbal im Flugzeug – Was ist zu beachten?

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Jeder passionierte Filmemacher kennt es: An den schönsten Orten der Welt atemberaubende Aufnahmen kreieren. Doch was sollte man mit dem Gimbal im Flugzeug beachten? In unserem Blogartikel erfahrt ihr alles über den Transport des Stabilizers und wie ihr euer Kamera-Equipment sicher aus dem Urlaub wieder mit nach Hause nehmen könnt.

Gimbal im Flugzeug: Die Vorbereitung

Bevor man in den Urlaub fliegt sollte man sich vor allem darüber Gedanken machen, ob und welches Kamera-Equipment benötigt wird. Zusätzlicher Ballast erschwert nur die Reise und sollte besser zu Hause gelassen werden. Daher sollte sich vor der Reise die berechtigte Frage “Brauche ich überhaupt ein Gimbal im Urlaub?” gestellt werden. Sollen beispielsweise nur ein paar Urlaubsfotos gemacht werden, kann man auf das Gimbal im Urlaub in der Regel verzichten.

Kamera-Equipment für den Urlaub packen

Nachdem die Entscheidung über die Mitnahme des Gimbals in den Urlaub sowie für das weitere Equipment getroffen wurde, sollte man über eine effiziente Gepäckaufteilung nachdenken. Was soll unbedingt ins Handgepäck und was kann auch im Aufgabegepäck untergebracht werden? Die Gewichtsverteilung sowie die Anzahl der Gepäckstücke variieren von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft. Des Weiteren kann auch das gebuchte Flugticket die Mitnahme der Gepäckstücke festlegen. Sollte man schon im Vorfeld wissen, dass man mit viel Equipment reist, ist es besser, dies bei der Buchung der Flüge mit ein zu kalkulieren.

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Brauche ich viel Platz für „normales“ Handgepäck oder soll das Gimbal mit ins Flugzeug?

Sollte das Setup aus einer einfachen Spiegelreflex oder spiegellosen Kamera und einem Gimbal bestehen, reicht für einen Kurztrip in der Regel ein Standard-Flugticket mit einem Handgepäckstück und einem etwas größeren Koffer für den Frachtraum. Bei der Aufteilung des Equipments sollte man darauf achten, dass das wertvollere Equipment, sofern möglich, im Handgepäck mitgeführt wird, um Beschädigungen oder gar einen Verlust zu vermeiden. Jedoch kann unter anderem auch günstigeres und robustes Zubehör, wie das Dual Handle für den Crane 2, im Aufgabegepäck verstaut werden. Im Falle des Crane 2 Dual Handle ist es zudem ratsam ihn immer im Aufgabegepäck zu verstauen, da es durch waffenähnliches Zubehör (Dual Handle könnte als Schlagstock verwendet werden) zu Komplikationen führen kann.

Gimbal im Flugzeug – Was sagt der Zoll?

Reisen mit einem Gimbal ist innerhalb der EU deutlich entspannter als bei Reisen in das EU-Ausland. Dank des Freihandelsabkommen lässt sich das Kamera-Equipment innerhalb der EU problemlos mitführen. Bei Reisen außerhalb der EU wird es mit dem Gimbal im Flugzeug schon ein wenig komplizierter. Man sollte auf jeden Fall kostspieliges Equipment beim Zoll anmelden, also eine Nämlichlichkeitsbescheinigung (Formular 0330) ausfüllen, um auf der sicheren Seite zu sein. Damit lässt sich belegen, dass das Equipment schon in Deutschland bzw. innerhalb der EU erworben wurde und man dadurch keine extra Steuern und/oder eine Strafe zahlen muss. Aus diesem Grund sollte man schon zu Hause das Formular ausfüllen und ein wenig extra Zeit am Flughafen einplanen.

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Für Reisen in das EU-Ausland mit teurem Equipment ist das Ausfüllen der Nämlichlichkeitsbescheinigung der richtige Weg.

Flughafenkontrolle bei Kamera-Equipment im Handgepäck

Da ein Handgepäckstück bestehend aus diversem kostspieligem Equipment deutlich auffälliger als eine normale Handtasche ist, wird man als passionierter Filmemacher häufiger in der Flughafenkontrolle genauer kontrolliert. Meistens wird das mitgeführte Equipment auf Sprengstoff untersucht. Anschließend sollte man das Gimbal aber problemlos in das Flugzeug mitnehmen können.

Lithium-Akkus im Handgepäck

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei einem Gimbal im Flugzeug, sind die Lithium-Akkus des elektronischen Geräts. Denn neben dem Gepäck wird auch die maximale Anzahl der Lithium-Akkus, die ein Passagier mitführen darf, von der Fluggesellschaft festgelegt. Des Weiteren dürfen die Lithium-Akkus nicht im Aufgabegepäck verstaut werden. Sie müssen einzeln in verschließbaren Plastikbeuteln verpackt und im Handgepäck mitgeführt werden. Erfahrungen zeigen, dass hier nicht immer genau hingeschaut wird, um jedoch auf Nummer sicher zu gehen und Komplikationen zu vermeiden, sollte man sich an die Vorschriften der jeweiligen Fluggesellschaften halten.

Gimbal im Flugzeug: Bereit für atemberaubende Aufnahmen

Analog gilt das gleiche auch für Drohnen und ihre Lithium-Ion-Akkus. Sollte man alle Vorbereitungen getroffen haben, ist man bereit für die atemberaubenden Aufnahmen im Urlaub. Gerne könnt ihr uns von euren Erfahrungen von einem Gimbal im Flugzeug oder der allgemeinen Mitnahme von Kamera-Equipment berichten. Schreibt es uns in die Kommentare!

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